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So integrieren Sie Qualitätsbewusstsein in Ihre Unternehmenskultur

von Development Group Redaktion

Fast zwei Drittel der Manager in Deutschland können oder wollen sich nicht um die Verbesserung der Produkt- und Prozessqualität kümmern. In rund der Hälfte der Unternehmen gibt es kein einheitliches Verständnis von Qualität. Das zeigt die aktuelle Studie „Qualitätsbewusstsein als Wettbewerbsfaktor“, die die DMG Development Group GmbH in Kooperation mit dem Institut für Change Management und Innovation (CMI) und der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) durchgeführt hat.

HR: Anwalt für Qualitätsbewusstsein im Unternehmen

Ohne ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein laufen deutsche Manager Gefahr, das weltweite Qualitätssiegel „made in Germany“ aufs Spiel zu setzen. Daher gilt es, dieses Bewusstsein fest in der Unternehmenskultur zu verankern. Hier kommt HR ins Spiel. Denn: HR weiß, wie Menschen ticken und verfügt über das erforderliche Know-how und die Erfahrung, Qualitätsbewusstsein in den Köpfen und Herzen der Mitarbeiter zu verankern.

So wird Qualität zum Erfolgsfaktor

Manager müssen sich im Klaren sein: Produkte und Dienstleistungen werden nur dann beim Kunden erfolgreich sein, wenn das Gesamtpaket stimmt: pünktliche Lieferung, kompetenter Service, attraktives Marketing, der Kunde im Fokus. Integriertes Management lautet das Stichwort. Folgende fünf Schritte helfen, ein gemeinsames Mindset im Unternehmen zu etablieren.

  1. Ein eindeutiges Qualitätsverständnis schaffen. Hierzu führt HR eine Analyse durch. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie es um das Thema Qualität im Unternehmen bestellt ist.
  2. Qualitätsziele klar definieren. Liefer-, Verkaufs-, Produktions-, Marketingziele sind ebenso mit einzubeziehen wie HR-Ziele und die strategischen Ziele des gesamten Unternehmens. Stehen sich Ziele im Weg, gilt es zu priorisieren.
  3. Wissen aufbauen. HR stellt im Dialog fest, wie viel Wissen über Qualitätsbewusstsein vorhanden ist. Auf dieser Basis kümmern sie sich um entsprechende Weiterentwicklung und sorgen dafür, dass alle Führungskräfte und Mitarbeiter an diesen Maßnahmen teilnehmen.
  4. Vorleben. Manager müssen Vorbild sein. Wesentliche Aufgabe von HR ist es, die Manager dafür zu sensibilisieren und ihnen Know-how an die Hand zu geben, wie sie ihre Rolle als Vorbild ausfüllen. Nur wenn sie selbst sich Qualität auf die Fahne schreiben, können sie ihre Mitarbeiter motivieren.
  5. Qualitätsbewusstsein im Wertesystem verankern. Kulturentwicklung ist eine HR-Schlüsselkompetenz. Damit können sie gemeinsam mit dem Management Qualitätsbewusstsein und -handeln in die Organisation hineintragen. Das gelingt am besten, wenn die Mitarbeiter diese Werte mitgestalten. Was heißt das? Was ist den Mitarbeitern wichtig? Was brauchen sie, um Qualität zu leben?

In unseren zahlreichen praktischen und Projekten kristallisiert sich immer wieder heraus: HR hat eine maßgebliche Rolle, wenn es darum geht, ein gemeinsames Qualitätsbewusstsein zu schaffen, Handeln anzustoßen und nachhaltig im Unternehmen zu verankern.